|
+++
Große Feuerwehrübung im Hedemündener Ortskern +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 20. November 2007 über eine Großübung verschiedener Feuerwehren im Hedemündener Ortskern:
"'Bin ich froh,dass das nur eine Übung ist. Ich habe vom Dachfenster aus den Qualm gesehen und dachte, es brennt am Oppertor', sagt ein Mann, völlig außer Atem. Nach und nach kommen immer mehr Hedemündener zur Feuerwehr übung in der Nähe der Michaeliskirche und schauen den Feuerwehrleuten zu.
Auch bei den eintreffenden Feuerwehrleuten ist Erleichterung zu spüren, als sie merken, dass es sich um eine Übung handelt. Es war die Jahresabschlussübung der Feuerwehren Hedemünden, Oberode, Lippoldshausen, Hann. Münden, Witzenhausen, Ziegenhagen und Gertenbach sowie des ASB Hann. Münden.
Das Szenario der Übung: In einem Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Oppertor ist ein Brand ausgebrochen. Die Familie Wesseler bewohnt mit ihren vier Kindern der erste Obergeschoss. An diesem Tag sind noch zwei weitere Kinder zu Gast.

Großeinsatz: Feuerwehren aus Hedemünden, Oberode, Lippoldshausen, Hann. Münden,
Witzenhausen, Ziegenhagen und Gertenbach übten in Hedemünden die Zusammenarbeit.
Der Einsatzleiter: Hedemündens
Ortsbrandmeister
Achim Spangenberg |
Erste Hilfe: Feuerwehrleute retten einen Verletzten
|
(Text- und Bildquelle [3]: HNA) |
|
Im hinteren Obergeschoss wohnt die Familie Klarhold. Zum Zeitpunkt des Feuers ist der Vater mit seinem Sohn daheim. Die Kinder im Haus sind zwischen drei und sieben Jahren alt. Das Treppenhaus ist so verqualmt, dass den Menschen der Weg ins Freie versperrt ist.
Die Feuerwehrleute müssen deswegen
unter Atemschutz in die Wohnungen vordringen und mit einem Druckbelüfter den Rauch aus dem Treppenhaus blasen, so dass es wieder begehbar ist. Nach einer dreiviertel Stunde sind alle Menschen aus dem Haus geholt und werden vom Rettungsdienst versorgt. Auch der Notfallseelsorger, Pastor Henning Dobers aus Hedemünden, ist inzwischen eingetroffen – ganz wie im Ernstfall.
Mit ihren Drehleitern gelingt es den Wehren aus Hann. Münden und Witzenhausen unterdessen, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Der Einsatz dieser Wagen war notwendig, weil die Bebauung im Quartier Bachstraße, Oppertor und An der Michaeliskirche mit den engen Hinterhöfen einen Löschangriff vom Hof aus nicht zulässt.
Geleitet wird der Einsatz von Hedemündens Ortsbrandmeister Achim Spangenberg. Als Übungsbeobachter sind der Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude und Kreisbrandmeister Klaus Susebach vom Landkreis Werra Meißner dabei.
Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne bedankte sich bei der Abschlussbesprechung im Hedemündener Feuerwehrhaus bei den Einsatzkräften und lobte die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren über die Stadt- und Landesgrenze hinweg. Kreisbrandmeister Susebach schloss sich Burhennes Worten an."
|