+++ Zwei LKW-Unfälle auf der A 7 sorgen für Vollsperrung +++


Die Pressestelle der Polizeidirektion Göttingen berichtet am 7. November 2007 über einen Unfall mit mehreren beteiligten LKW auf der Autobahn 7 bei Hedemünden:

Autobahn 7 (A 7), zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und Hedemünden
Mittwoch, 07.11.07, gegen 09.00 Uhr

Auf der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Anschlussstelle Hann. Münden- Hedemünden haben sich am Mittwochmorgen (07.11.07) gegen 09.00 Uhr kurz hintereinander zwei LKW-Unfälle ereignet.

Ersten Erkenntnissen zufolge stellte sich ein LKW in der Gefällstrecke kurz vor der Abfahrt Hedemünden aus bislang ungeklärten Gründen quer und blockiert seitdem alle drei Fahrstreifen. Es bildete sich ein Rückstau, an dessen Ende es wenig später zu einem weiteren, vermutlich folgenschweren Auffahrunfall kam, in den drei LKW verwickelt sein sollen.

Angaben zum genauen Unfallhergang und zu Verletzten pp. liegen derzeit noch nicht vor. Die Autobahnpolizei ist vor Ort. Die A 7 ist ab dem Dreieck Drammetal in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt.

Nachmeldung mit weiteren Informationen:

Gegen 08.40 Uhr war ein Lastwagenfahrer aus bislang noch unbekannten Gründen mit seinem Sattelzug in einer Gefällstrecke zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Anschlussstelle Hedemünden auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitplanke geprallt. Das Fahrzeug stellte sich quer und blockierte zwei der drei Fahrstreifen. Es bildete sich ein Rückstau, an dessen Ende sich knapp 15 Minuten später ein Auffahrunfall mit drei beteiligten LKW ereignete. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 44 Jahre alter LKW-Fahrer vermutlich aus Unaufmerksamkeit auf einen verkehrsbedingt am Stauende haltenden anderen LKW auf. Ein dritter auf die Unfallstelle zukommender 50-jähriger Brummifahrer erkannte die Situation vermutlich ebenfalls zu spät und fuhr wiederum auf den nunmehr am Ende stehenden, zweiten LKW auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Führerhäuser des ersten und des zuletzt aufgefahrenen Sattelzuges abgerissen.

Der 44 Jahre alte LKW-Fahrer und sein sechs Jahre älterer Kollege wurden leicht verletzt. Die anderen beiden Brummifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Durch die eingerichtete Vollsprerrung in Richtung Kassel bildeten sich teilweise lange Staus. Auch auf der A 38 standen die Fahrzeuge zeitweise auf zwei Kilometern Länge.

Kurz nachdem die Vollsperrung der A 7 aufgehoben worden war, kam es gegen 13.20 Uhr am Stauende zu einem weiteren schweren Unfall, bei dem eine Audifahrerin schwer und ihre zwei Fahrzeuginsassen leicht verletzt wurden. Nach dem derzeitigen Stand war ein VW Golf aus noch ungeklärten Gründen auf das stehende Fahrzeug aufgefahren. Erst um 14.20 Uhr konnten zwei Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Rückstau hat sich seitdem auf ca. drei Kilometer reduziert.

Originalmeldung der Polizeidirektion Göttingen
Originalmeldung der Polizeidirektion Göttingen