+++ Neue Informationen zum Ausbau des Kreisels an der Autobahn +++

Die Mündener Rundschau berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. Juli 2007 in einem (nicht sehr sachlich gehaltenen) Artikel über den bevorstehenden Ausbau des Kreisels an der Autobahn-Abfahrt in Hedemünden:

"Schanzenspringer wie Janne Ahonen oder Sven Hannawald wären sicher begeistert, wenn sie die Spurrinnen, die man an der Ampelkreuzung der B 80 von der A 7-Abfahrt sehen könnten. Wie die Anlaufspuren auf einer Ski-Sprungschanze führen sie den Berg hinab zur Kreuzung. Eingefressen über Jahre. Wenn es regnet füllen sie sich mit Wasser. Reifen und Autos tauchen in den Rinnen wie in Wasserbecken ein, es spritzt. Ein Verkehrsknotenpunkt, der nach Ausbesserung geradezu schreit. Wie lange müssen die Auto- und Lkw-Fahrer noch mit diesem Zustand leben und passieren dort vermehrt Unfälle? Die MÜNDENER RUNDSCHAU hat nachgefragt.

'Der Bereich ist aufgrund des Fahrbahnzustandes kein Unfallschwerpunkt, es ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung da', sagt Annett Hahn, Mitarbeiterin der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Bad Gandersheim. Laut der zuständigen Polizei sei 2006 kein großer Unfall gewesen, informiert Hahn.

'In diesem Jahr war eine Spurrinnenbeseitigung im Bauprogramm für 2007 vorgesehen', so die Mitarbeiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weiter. 'Bei so etwas sind wir wach, wir haben unsere Streckenkontrollen. Da jedoch der Gewerbepark Hedemünden im Bau ist und er verkehrstechnisch angeschlossen werden muss, werden in diesem Bereich die Spurrinnen durch den Anschluss überbaut.'

Statt der Ampelkreuzung soll dort ein Kreisverkehr entstehen. Und die gute Nachricht ist, seit Anfang diesen Monats darf offiziell gebaut werden. Die Bauleitung für die Erschließung des Gewerbegebietes Hedemünden Nord, in dem Zuge auch der Kreisverkehrsplatz gebaut wird, hat die Niedersächsische Landgesellschaft GmbH (NLG) übernommen, Bauherrin ist die Stadt Hann. Münden. 'Das Straßenbauamt hat auch einen Handlungsbedarf erkannt, um die Leistungsfähigkeit durch den Kreisverkehr zu steigern. Das bedeutet, dass die Rückstausituation durch die B 80 weitestgehend eliminiert wird', sagt Dietrich Simon, Projektleiter für die Baumaßnahme der NLG, Geschäftstelle Göttingen. 'Dadurch wird erzielt, dass wir einen gesunden, leistungsfähigen Knotenpunkt haben.'

Fertig gestellt sein soll der Straßenabschnitt bis zum 30. Oktober. 'Ich gehe davon aus, das in circa 14 Tagen Baubeginn mit den Seitenstreifen sein wird', so Simon in der vergangenen Woche. Dann werde zuerst die Fahrbahnentwässerung erweitert und die Fahrbahn, Schutzplanken. Die größte Komponente sei das Aufbringen der Asphaltdecke.

'Wir versuchen das schnellstmöglich zu machen', so Simon. Nur an einem oder zwei Wochenenden Mitte/Ende August sollen die Autobahnanschlüsse wegen des Aufbringens der Asphaltdecke gesperrt werden. 'Das wird aber rechtzeitig bekannt gegeben', so Simon. Ansonsten soll weitestgehend unter Verkehr gebaut werden. Heißt das Stau? Bei einen Anteil von 20 Prozent an LKW und 6.000 Fahrzeugen pro Tag an dem Verkehrsknotenpunkt in Hedemünden: 'Da kann man nicht so bauen, als wenn eine Vollsperrung wäre. Da muss man sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen', so Simon. Die untere Verkehrsbehörde, Autobahnmeisterei und Polizei hatten gemeinsam entschieden, dass die Straße nicht gesperrt werden kann. Der Umbau müsse unter Verkehr stattfinden. Das heißt für alle Verkehrssteilnehmer noch mal auf die Zähne beißen und sich hoffentlich ab Oktober über eine leistungsfähigen Kreisverkehr, weniger Stau und eine Straße ohne Spurrinnen freuen."

Quelle: Mündener Rundschau / MB Media – 10.07.2007

(Veröffentlicht ist hier der Originalartikel mit zwei Korrekturen)

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