+++ Vorstellung des römischen Legionärsdolches +++

Die Oberöstereich-Nachrichten (OÖN), das Göttinger Tageblatt (GT) sowie diverse weitere Zeitungen, darunter die Wiener Zeitungen "Der Standard" und "Die Presse" sowie die steiermärkische "Kleine Zeitung" berichten in ihren Online-Ausgaben vom 27. April 2007 über den in der Nähe von Hedemünden gefundenen römischen Legionärsdolch (siehe auch Meldung vom 24. April und ausführlichen Bericht vom 27. April 2007):

OÖNachrichten (dpa-Meldung):

"Archäologen haben in Niedersachsen zwei kleine Römerlager entdeckt und unter anderem einen etwa 2.000 Jahre alten Legionärsdolch ausgegraben. Die Anlagen waren vermutlich Außenposten eines vor wenigen Jahren bei Hedemünden entdeckten Feldlagers, sagte der Archäologe Klaus Grote am Freitag.
Die Grabungsstelle gilt als das größte und am besten erhaltene Römerlager in Deutschland aus der Zeit des Kaisers Augustus (27 v. – 14 n. Chr.). Die insgesamt rund 25 Hektar große Anlage bot Platz für Tausende von Legionären. Der eiserne Legionärsdolch lag in rund 40 Zentimeter Tiefe auf einem ebenfalls jetzt entdeckten Marschweg der römischen Soldaten im Kaufunger Wald. Das Gebiet des heutigen Landkreises Göttingen war für den römischen Feldherrn Drusus die Ausgangsbasis für seine Eroberungsfeldzüge Richtung Elbe."

Quelle: OÖNachrichten

Bildquelle: OÖN

Göttinger Tageblatt:

"Damit, so ist sich Kreisarchäologe Klaus Grote sicher, handelt es sich bei dem Hedemündener Lager mehr als nur um ein punktuelles Lager, sondern ist Beleg für eine komplexe römische Präsenz im Bereich Hedemünden.
An den jetzt aufgespürten befestigten Posten auf der gegenüberliegenden Seite der Werra und in Richtung Mollenfelde mit Sichtkontakt zum Hauptlager erwartet Grote eine Vielzahl weiterer Funde. Das Wegesystem und die beiden Außenlager, erklärt Grote, seien 'eine wesentliche und archäologisch-historisch hochwichtige Ergänzung zur Entdeckung des Römerlagers'."

Quelle: Göttinger Tageblatt
Kreisarchäologe Dr. Grote mit dem Legionärsdolch | Bildquelle: GT
Bildquelle: GT

dpa/APA-Meldung, in leichten Variationen u.a. von folgenden Zeitungen übernommen: Die Presse, Der Standard, Kleine Zeitung, Osnabrücker Zeitung, Businessportal 24, Lübecker Nachrichten, Heidenheimer Neue Presse, Rhein-Neckar-Zeitung, Schweriner Volkszeitung, Aachener Zeitung, Oberbayerisches Volksblatt, Frankfurter Rundschau, Merkur, Esslinger Zeitung, Reutlinger General-Anzeiger, Oberhessische Presse, Lausitzer Rundschau.

"Im deutschen Niedersachsen haben Archäologen einen Legionärsdolch aus der Römerzeit gefunden. Der Fundort gilt als das größte Römerlager in Deutschland.

Archäologen haben in Niedersachsen zwei kleine Römerlager entdeckt und unter anderem einen etwa 2.000 Jahre alten Legionärsdolch ausgegraben. Die Anlagen waren vermutlich Außenposten eines vor wenigen Jahren bei Hedemünden entdeckten Feldlagers, sagte der Archäologe Klaus Grote am Freitag.

Die Grabungsstelle gilt als das größte und am besten erhaltene Römerlager in Deutschland aus der Zeit des Kaisers Augustus (27 v. – 14 n. Chr.). Die insgesamt rund 25 Hektar große Anlage bot Platz für Tausende von Legionären.

Der eiserne Legionärsdolch lag in rund 40 Zentimeter Tiefe auf einem ebenfalls jetzt entdeckten Marschweg der römischen Soldaten im Kaufunger Wald. Das Gebiet des heutigen Landkreises Göttingen war für den römischen Feldherrn Drusus die Ausgangsbasis für seine Eroberungsfeldzüge Richtung Elbe."



Ausführliche Informationen zum Römerlager
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