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+++ Haus der Heimat: Grundsteinlegung für Erweiterungsbau +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 13. April 2007 über die Grundsteinlegung für die Erweiterung des Hauses der Heimat (siehe auch Meldung vom 8. Februar 2007):
"'Ora et labora' (bete und arbeite) – im Jahr 2007 ein eher ungewöhnlicher Spruch, wie der katholische Pfarrer Thomas Jung gestern bei der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Hauses der Heimat anmerkte. Aber gerade deshalb freue er sich darüber, dass die Leiterin der Einrichtung, Bettina Keuthen, diese Ordensregel des Heiligen Benedikt zu ihrem Wahlspruch erkoren habe. Jeder, der später dieses Haus betritt, wird gleich im Eingangsbereich auf diesen in den Grundstein eingemeiselten Spruch stoßen.
'Bewusst an diesem Stein vorbeigehen', das wünscht sich auch Pastor Henning Dobers von der Evangelischen Kirchengemeinde Hedemünden/Oberode, Er drückte seine Bewunderung gegenüber der Betreiberin aus, weil sie ein solches Projekt wage, das zudem Arbeitsplätze schaffe.

Maueröffnung für Grundstein: Geschäftsführerin Bettina Keuthen versenkt die Schatulle. Vorstellung im Erdgeschoss: Architekt Thomas Volkmer erläutert den Gästen, was bis Ende des Jahres auf diesem Grundstück enstehen soll (Text- und Bildquelle: HNA) |
Um späteren Generationen die Geschichtsforschung über dieses Haus zu erleichtern, füllte Bettina Keuthen eine Kupferrolle mit Dokumenten: eine Unterschriftenliste der Festteilnehmer, eine Ausgabe der HNA und natürlich auch alle Geldmünzen. Für echte Scheine habe das Budget nicht mehr gereicht, merkte sie schmunzelnd an. Dafür kamen kopierte Geldscheine rein.
Bürgermeister Klaus Burhenne freute sich ganz besonders darüber, dass bei der Auftragsvergabe für den Erweiterungsbau in erster Linie die örtliche Wirtschaft bedacht worden sei. Das bestätigte später auch der Mündener Architekt Thomas Volkmer, der zusammen mit seinem Projektleiter Karl-Ludwig Klie versprach, das drei Millionen Euro-Projekt bis Dezember termingerecht fertigzustellen.
Dann werden in der Fachpflegeeinrichtung 55 zusätzliche Plätze für neuropsychiatrisch Erkrankte zur Verfügung stehen. Zusammen mit dem Altbau, der durch verglaste Übergänge angebunden wird, wären es dann 113 Betten."
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