+++ Ausführliches Programm des 1. Hedemündener Römerfestes +++

In ihrer Ausgabe vom 5. September 2006 stellt die HNA ausführlich das Programm des ersten Hedemündener Römerfestes, das anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 9. September stattfindet, vor:

"Wie sah der Alltag römischer Soldaten vor 2000 Jahren in ihren Feld- und Nachschublagern aus? Anschauliche Antworten erleben Besucher am kommenden Samstag, 9. September, beim 1. Römerfest auf dem Gelände des ehemaligen Römerlagers westlich von Hedemünden.

Dort werden voll ausgerüstete Legionäre und Soldaten ihrer Hilfstruppen ihre Zelte aufschlagen und einen Blick zurück in die Zeit der Germanenfeldzüge in der Zeit um Christi Geburt ermöglichen. Die Darsteller sind meist Geschichtsstudenten und Archäologen aus Hannover, Göttingen und Bitburg, die sich dieser Epoche verschrieben haben und teilweise schon beim Neujahrsempfang und im Museum Münden zu sehen waren – aber eben noch nicht so an original historischer Stätte.

Die Gruppe wird ihre Zelte übrigens schon am Freitag Abend dort aufschlagen. Veranstalter sind der Landkreis Göttingen mit seiner Archäoloigischen Denkmalpflege, die Stadt Hann. Münden, der Ortstrat Hedemünden und eine Interessengemeinschaft von Hedemündener Bürgern.

Das Gelände, wo man ursprünglich eine Burganlage vermutete, wurde 2004 als Römerlager erkannt. Die von Kreisarchäologe Dr. Klaus Grote geleiteten Ausgrabungen förderten eine überraschend große Zahl von Waffen- und Ausrüstungsteilen zutage und erwiesen sich bald als sensationell. Es handelt sich um das am weitesten von der römischen Reichsgrenze nach Osten vorgeschobene Militärlager. Und es ist für diese frühe Zeit – es wurde wohl im Jahre 9 n.Chr. angelegt – das besterhaltene Lager nördlich der Alpen. Der Fund erregte über Deutschland hinaus Aufsehen in der Fachwelt und den Medien. Beim 1. Römerfest werden so umfassend wie noch nie auf dem Lagergelände selbst alle Entdeckungen dargestellt."


Informationen über das Hedemündener Römerlager
Tag des offenen Denkmals – Veranstaltungen in Hann. Münden
Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) – 05.09.2006

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