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+++ Bericht vom Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr +++
Am 4. September 2006 berichtet die HNA über den Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Hedemünden, der am 3. September stattgefunden hat:
"Regenwolken überschatteten den Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hedemünden. Heftige Regengüsse ließen so manche der geplanten Vorführungen ins Wasser fallen. Trotzdem: Die Stimmung bei Besuchern und Feuerwehrmännern war gut, zumal kurze Regenpausen genutzt werden konnten, um doch noch einige Fähigkeiten und Ausrüstungen der Wehren vorzuführen.
Der Tag hatte mit einer Feldmesse und dem Gedenken an verstorbene Kameraden begonnen. Danach der traditionelle Frühschoppen, musikalisch begleitet von der Blaskapelle aus Ebergötzen. Für die jüngsten Fans der Feuerwehr wurden derweil hinter der Fahrzeughalle Spiele organisiert. Unter anderem konnten die Jungen und Mädchen beim Kistenstapeln ihren Mut unter Beweis stellen. Fachmännisch gesichert wurden sie dabei von der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr aus Witzenhausen.

Bildquelle: HNA |
Die Wehren aus Hedemünden und Witzenhausen verbindet eine langjährige Freundschaft. Eine Tatsache, die sich beim Tag der offenen Tür wieder einmal besonders auszahlte, denn wegen des großen Rettungskräftespektakels auf dem Tanzwerder, am Tag zuvor, hatte die Feuerwehr aus Münden ihre Teilnahme abgesagt. Gut also, dass die hessischen Freunde mit ihrer neuen Drehleiter für den spektakulären Höhepunkt der Veranstaltung sorgen konnten. Abseilen aus großer Höhe war angesagt. Diesem Ruf konnte sich denn auch der Ortsbrandmeister Achim Spangenberg nicht entziehen. Als erster der Hedemündener Aktiven ließ er sich freischwebend aus über zehn Meter Höhe abseilen. Bei böigem Wind eine Aktion mit Nervenkitzel.
Weniger aufregend fiel hingegen der Rückblick auf das vergangene Jahr aus. 'Eigentlich ein ruhiges Jahr', rekapitulierte Achim Spangenberg. Wenige Brandeinsätze, dafür immer wieder Einsätze bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn. 'Die Autobahn ist unser Steckenpferd geworden', so der sarkastische Kommentar des Ortsbrandmeisters."
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