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+++ Auffahrunfall auf der A 7 – lange Staus auf den Umleitungsstrecken +++
Die Pressestelle der Polizeidirektion Göttingen und der NDR berichten am 19. Januar 2006 über einen LKW-Verkehrsunfall auf der A 7, der eine Vollsperrung der Autobahn und lange Staus auf den Umleitungsstrecken verursachte:
Meldung der Polizeidirektion Göttingen:
Autobahn 7, Gemarkung Gertenbach
Zwischen Abschlussstelle Hann. Münden/Hedemünden und Dreieck Drammetal
Donnerstag, 19. Januar 2006, gegen 05.00 Uhr
Ein Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten LKW hat heute Morgen gegen 05.00 Uhr auf der A 7 für mehrere Stunden den Verkehr in Richtung Hannover lahm gelegt. Bei dem Unfall wurde ein 39 Jahre alter LKW-Fahrer aus Süddeutschland leicht verletzt. Er wurde zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte dieses aber zwischenzeitlich wieder verlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 49 Jahre alter LKW-Fahrer aus Witzenhausen mit seinem Fahrzeug den rechten Hauptfahrstreifen, gefolgt von dem Laster des 39-Jährigen aus Süddeutschland und einem weiteren LKW aus dem Raum Schweinfurt.
Vermutlich aus Unachtsamkeit fuhr der 39-Jährige an einer Steigungsstrecke bei Kilometer 282,7 auf seinem Vordermann auf. Bei der Kollision brach der Auflieger des 39-Jährigen nach links aus, prallte gegen den nachfolgenden LKW des Schweinfurters und kam anschließend quer zur Fahrtrichtung auf zwei Fahrstreifen zum Stehen. Der dahinter befindliche 49 Jahre alte Fahrer aus Schweinfurt versuchte noch mit seinem Brummi nach links auszuweichen. Dabei kam auch dessen Fahrzeug nach links ab und blieb quer über alle drei Fahrspuren stehen.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die A 7 für rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab Anschlussstelle Hedemünden abgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von rund sieben Kilometern Länge. Seit 07.50 Uhr ist die Strecke wieder zweispurig befahrbar. Der rechte Hauptfahrstreifen sowie der Standstreifen bleiben voraussichtlich aber noch den ganzen Vormittag wegen Erdarbeiten gesperrt. An der Unfallstelle waren Diesel und Öl ausgetreten und in das angrenzende Erdreich gesickert. Dieses muss nun entfernt werden. Die Schadenshöhe wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. |
Meldung des NDR:
Auf eine harte Geduldsprobe wurden die Autofahrer [...] gestellt. Nach einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Drammetal und Hedemünden (Kreis Witzenhausen-Gertenbach*) bildete sich ein bis zu sechs Kilometer langer Stau. Nach Angaben der Polizei waren dort aus bislang ungeklärter Ursache drei Lkw ineinandergefahren, ein Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Um die Fahrzeuge zu bergen, wurde die Autobahn zwischen Drammetal und Hedemünden zunächst voll gesperrt, später war die Unfallstelle Richtung Norden nur einspurig passierbar. |
* Nicht ganz richtig, denn Hedemünden gehört immer noch zum Kreis Göttingen
Originalmeldung der Polizeidirektion Göttingen
Originalmeldung des NDR |