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+++ Bericht über die Oldie-Party in der Turnhalle +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 26. Dezember 2005 über die Oldie-Party der Hedemündener Vereine in der Turnhalle:
"Weihnachten ist ein Familienfest. Die Verwandten sitzen in geselliger Runde beisammen, tauschen Geschenke und schlemmen im Licht des festlich dekorierten Weihnachtsbaumes. Das ist auch in Hedemünden nicht anders, allerdings: Einen Unterschied gibt es. Seit Jahren veranstalten die Vereine im Dorf am Abend des ersten Feiertages eine Party.
'Wir sind sehr gerne zur Weihnachtsparty nach Hedemünden gekommen.' Sigrid und Peter Simiot wohnen in Gelsenkirchen. Die ehemalige Hedemündenerin trifft in der bunt geschmückten Turnhalle Bekannte. 'Das ist eine gute Gelegenheit, Kontakte aufrecht zu erhalten', sagt sie.
Doch fast wäre das gemütliche Beisammensein der Hedemündener beim Tanz unterm Weihnachtbaum eingeschlafen. In den vergangenen Jahren waren immer weniger Gäste gekommen. Doch nun gibt‘s ein neues Konzept. MTV, HSV, Kyffhäuser Kameradschaft, Tennisclub, Freiwillige Feuerwehr und der Kirmesverein haben die Party aufgepeppt. Sie ersetzten die Kapelle durch DJs von Tommys JukeBox. Aus dem Tanz unterm Weihnachtsbaum wurde somit eine Oldieparty unterm Weihnachtsbaum.

Bildquelle: HNA |
200 Besucher zwischen 16 und 70 Jahren ließen sich das Fest am Sonntagabend nicht entgehen. Eine Supersound-Anlage mit grellen Lichteffekten sorgte für Partystimmung. 'Es kostet doch immer wieder Überwindung, dem gemütlichen Wohnzimmer am Weihnachtsabend den Rücken zu kehren', sagt Marga Bücker. 'Doch es gefällt uns hier sehr gut', ergänzt ihr Mann Werner.
Im vorigen Jahr seien es nur 90 Besucher gewesen, sagt Ortsbrandmeister Achim Spangenberg. 'Da mussten wir etwas ändern.' Für die Veranstalter dürfe es kein Zusatzgeschäft werden. Denn von dem Erlös werde jedes Jahr die Kinderweihnachtsfeier für Hedemünden finanziert.
Dass das neue Konzept gut ankam, war ersichtlich. Die Besucher amüsierten sich gut, tanzten, plauderten und hatten Spaß. Gegen 21.30 Uhr waren so viele Menschen eingetroffen, dass schleunigst noch Tische und Stühle herbei geschafft werden mussten.
'Es ist wichtig, dass so eine Veranstaltung aufrecht erhalten wird', sagt Andreas Felmeden. 'Die Menschen müssen aber auch hingehen und nicht immer sagen, es geht nicht oder ich habe etwas anderes vor', ergänzt seine Frau Renate." |