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+++ Bericht über Stand der Sanierungsarbeiten auf der B 80 +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 24. August 2005 über die laufenden Sanierung der Bundestraße 80 zwischen Hann. Münden und Hedemünden:
"Bis Mitte November wird es dauern, bis die Bundesstraße 80 zwischen Hann. Münden und Hedemünden wieder frei passierbar ist. Derzeit wird die sechs Kilometer lange Strecke für 1,3 Millionen Euro saniert (siehe Bericht vom 8. September 2005).
Um neben den Verkehrsbehinderungen wegen der Erneuerung der Weserbrücke nicht noch einem weiteren Engpass zu erzeugen, hat die Landesverwaltung für Straßenbau und Verkehr bei der Auftragsvergabe besonderen Wert auf eine möglichst störungsfreie Verkehrsführung gelegt. In 400- bis 600-Meter-Abschnitte hat die Braunschweiger Hastrabau das Bauprogramm aufgeteilt. Einspurig wird der Verkehr an diesen Stellen vorbeigeführt.
Um bei Behinderungen auf der parallel verlaufenden A 7 rasch reagieren zu können, werden die Baustellenampeln von Hand geschaltet. Bei einer längeren Vollsperrung der Autobahn kann die B 80 binnen vier bis sechs Stunden von allen Materialien und Baufahrzeugen geräumt werden.
Zwischen vier und sechs Zentimeter Asphalt wird auf der zehn bis elf Meter breiten Fahrbahn abgefräst. Zusätzlich werden noch 20 Zugfahrten sowie zweieinhalb Kilometer Betonrandbalken der neuen Deckenhöhe angepasst. Sogar die Entwässerungsgräben entlang der Trasse müssen die Tiefbau-Experten neu profilieren und den Aushub ganz im Sinne des Umweltschutzes weitgehend vor Ort wieder verwenden.
Nur mit einer Naht in der Mitte wird die Fahrbahn Mitte November wieder frei befahrbar sein. Letzter Akt sind die Markierungen, zu denen auch die beiden Linksabbiegespuren auf die Kreisstraßen 210 nach Lippoldshausen und auf die K 226 in Richtung Laubach gehören.
'Das Landesamt spart durch die rechtzeitige Sanierung noch mehr Geld ein, als die Maßnahme jetzt kostet', kommentiert Volker Eggers, ein Sprecher des ausführenden Unternehmens. Warte man nämlich zu lange, könnte schon im nächsten Winter auch der Unterbau durch eindringendes Wasser und anschließende Frostaufbrüche beschädigt werden. 'In solchen Fällen ist dann nur ein sehr viel teuerer Neubau möglich', erläuterte Eggers." |