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+++ Sanierung der Bundesstraße 80 zwischen Münden und Hedemünden +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 8. August 2005 über die bevorstehende Sanierung der Bundestraße 80 zwischen Hann. Münden und Hedemünden:
"Noch laufen die Sanierungsarbeiten an der Weserbrücke auf vollen Touren, da steht bereits das nächste große Straßenbauprojekt bevor: die Erneuerung der Bundesstraße 80 zwischen Ortsausgang Münden und Hedemünden. Sie zeigt in verschiedenen Bereichen Risse und Verwerfungen. Da es sich um eine Hauptumleitungsstrecke für die Autobahn handelt, sieht Udo Othmer, der Leiter der Gandersheimer Straßenbaubehörde, Handlungsbedarf.
Eigentlich war dieses Projekt erst für einen Zeitraum nach 2007 eingeplant gewesen. Überraschenderweise waren der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zusätzliche Mittel vom Bund zugeflossen.
Othmer erinnerte sich an ein Gespräch mit Bürgermeister Klaus Burhenne in Sachen B 80. Und schon gehörte Münden zu den Begünstigten.
Am kommenden Montag geht es bereits los, wie Othmer in einem Pressegespräch mitteilte. Die Hastra-Bau aus Hannover-Langenhagen hat den Zuschlag erhalten. Sie wird sich zunächst auf den ersten Teilbereich vom Ortsausgang Münden bis zur Einmündung Laubacher Brücke konzentrieren.
Die gesamte Deckschicht, so erläuterte er in einem Gespräch mit Bürgermeister Klaus Burhenne, werde vier Zentimeter tief abgefräst und anschließend mit einer neuen acht Zentimeter dicken Asphaltschicht und vier Zentimeter dicken Asphaltdeckschicht versehen. Der Verkehr wird durch Ampelregelung halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
Im Bereich der Abzweigungen nach Lippoldshausen und Laubacher Brücke soll nach einer Empfehlung der Stadt jeweils eine Linksabbiegespur eingerichtet werden. 'Damit', so Burhenne, 'können zwei Unfallschwerpunkte beseitigt werden'.
Der zweite Bauabschnitt wird anschließend von der Abzweigung Laubacher Brücke bis zum Parkplatz bei Hedemünden weitergeführt. Zeitgleich sollen auch die Schutzplanken im gesamten Abschnitt erneuert werden. Bis Mitte November werden die Arbeiten andauern.
An Gesamtkosten kalkuliert die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr knapp 1,5 Millionen Euro.
Von Mitte kommenden Monats an, genau ab 17. Oktober, folgt ein weiteres Straßenbauprojekt. Die Brücke über die Autobahn an der Haarthstraße (K 226) muss grundsaniert werden. Bei Untersuchungen war festgestellt worden, dass die Übergangskonstruktion zwischen Brücke und Straße erneuert werden muss.
Diese Arbeiten erfordern nach Darstellung von Udo Othmer eine Vollsperrung der Brücke. Die Arbeiten sollen auf jeden Fall erst dann aufgenommen werden, wenn die Weserbrücke wieder in beide Richtungen befahrbar ist. Die Fertigstellung der Arbeiten sind noch für dieses Jahr geplant."
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