+++ LKW kollidiert mit PKW mit Pferdeanhänger – Zwei Pferde getötet +++

Die Pressestelle der Polizeidirektion Göttingen und der Kreisfeuerwehrverband Göttingen berichten am 14. Februar 2005 über einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 zwischen Drammetal und Hedemünden, bei dem auch die Hedemündener Feuerwehr im Einsatz war.

Erstmeldung der Göttinger Polizeidirektion:

Friedland, BAB 7 in Richtung Süden
Montag, 14. Februar 2005, gegen 14.30 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Abfahrt Hann. Münden- Hedemünden sind heute Nachmittag gegen 14.30 Uhr zwei Pferde getötet worden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern zurzeit noch an.

Nach bisherigen Erkenntnissen musste ein aus Richtung Kassel kommender LKW einem vor ihm aus bislang noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geratenen PKW ausweichen. Der LKW kam dabei nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach die Mittelleitplanke und kollidierte mit einem auf der Gegenfahrbahn in Richtung Süden fahrenden PKW mit Pferdeanhänger. Bei der Kollision wurde ein Pferd aus dem Anhänger und gegen einen weiteren LKW geschleudert.

Das eine Pferd war auf der Stelle tot, das andere schwer verletzte Tier musste von einem Polizeibeamten mit der Dienstwaffe erschossen werden. Die Autobahn 7 ist zurzeit in Richtung Süden noch voll gesperrt. Der Rückstau beträgt derzeit ca. 3 Kilometer. Die Polizei leitet den Verkehr in Richtung Süden ab dem Dreieck Drammetal um. Die Fahrbahn in Richtung Norden bereits wieder für den Verkehr freigegeben. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.


Ergänzende Pressemitteilung der Polizeidirektion Göttingen:

Ergänzend zu der Pressemitteilung [siehe oben] wird hiesigerseits eine geschätzte Schadenshöhe von ca. 210.000 Euro mitgeteilt.

Durch die Vollsperrung , bzw. Teilsperrung der A7 in Richtung Kassel entwickelte sich ein Rückstau bis zu einer Länge von 15 Kilometer. Auf den vorgesehenen Umleitungstrecken ergaben sich durch winterlichen Verhältnisse ebenfalls erhebliche Behinderungen, so dass keine örtliche Umleitungsempfehlung gegeben werden konnte.

Um 19.35 Uhr war die A7 in Richtung Kassel wieder einspurig, ab 20.40 Uhr wieder zweispurig befahrbar. Gegen 22.10 Uhr hatte sich der Verkehr, auch auf den genutzten Ausweichstrecken wieder weitestgehend normalisiert.

Der dritte Fahrstreifen in Richtung Kassel wird derzeit noch von der Autobahnmeisterei vom Schnee befreit.


Originalmeldung Nr. 1 der Polizeidirektion Göttingen
Originalmeldung Nr. 2 der Polizeidirektion Göttingen
Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen (mit Fotos), in der Rubrik Einsätze