+++ Gefahrensituation auf der Bundesstraße 80 östlich von Hedemünden +++

Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 3. Februar 2005 über Verkehrsgefährdungen auf der Bundesstraße 80 im Bereich Hedemünden-Ost. Nachfolgend der Original-Artikel aus der HNA:

"''Das ist eine katastrophale Ecke hier', sagt Rita Hildebrandt. Sie meint die Bundesstraße vor ihrer Tür und schaut auf die B 80 bei Hedemünden-Ost. Erst am Mittwoch hat es wieder gekracht. Sieben Unfallbeteiligte, darunter drei Kinder und ein Säugling. Sechs wurden verletzt, das Baby kam mit dem Schrecken davon. Der Zusammenstoß hätte schlimmer ausgehen können. (Siehe Meldung vom 2. Februar 2005)

Rita und Helmut Hildebrandt, die am Hedemündener Ortsrand eine Gärtnerei betreiben, haben die Straße stets genau im Blick. Denn sowohl sie als auch etliche Kunden sehen sich bei der Anfahrt des Grundstücks häufig gefährdet. Der Unfall vom Mittwoch hat mit ihrem Problem zwar nichts zu tun, aber er sei ein neuerlicher Beweis, wie tückisch die Strecke sei, meinen die Hildebrandts. Wer aus Richtung Münden mit dem Wagen kommt und nach links zur Gärtnerei, ins Steintor abbiegen möchte, ist dem Risiko ausgesetzt, dass Autos von hinten zum Überholen ansetzen. 'Wenn sich ein kleiner Stau mit drei, vier Autos bildet, weil ich langsam werde, um nach links auf mein Grundstück zu fahren, besteht die Gefahr, dass von hinten einer linksüberholt, weil er denkt, da vorne schläft einer am Steuer', sagt Helmut Hildebrandt. 'Dabei wissen die gar nicht, dass ich abbiegen möchte.' In einem Jahr habe er bereits 28 dieser Verstöße gezählt', erzählt der 50-Jährige.

Nur mit Glück seien er und seine Frau noch nicht in einen Unfall verwickelt worden. In zwei oder drei Fällen seien aber Autos von Kunden bei diesen verbotenen Manövern beschädigt worden. Die Hildebrandts wünschen sich daher ein Überholverbot neben ihrem Wohnsitz. Die Linie auf der Straßenmitte müsste ganz durchgezogen bleiben, sagen sie.

Bei der Polizei ist nichts von einem Unfallschwerpunkt in jenem B-80-Teilstück bekannt. 'Es mag sein, dass es dort auch einige Beinaheunfälle gegeben hat', sagt Wolfgang Schrader von der Polizeiinspektion in Göttingen, 'oder uns das nicht gemeldet wurde', aber ein großes Problem sei ihm nicht bekannt. Schrader: 'Ich bin aber gern bereit, dass bei nächster Gelegenheit mit der Stadt Münden zu besprechen.'"

Quelle: HNA Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) – 03.02.2005

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