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+++ Baumfällarbeiten an der Autobahn +++
Die HNA berichtet in ihrer Ausgabe vom 23. Dezember 2004 über aufwändige Baumfällarbeiten an der Autobahn 7 bei Hedemünden, die am Vortag durchgeführt worden sind.
Nachdem die Leiterin des Forstbetriebs Stadtwald, Susanne Hoffmann, vor zehn Tagen bei einem Routine-Kontrollgang einen Baum entdeckt hatte, der auf die Autobahn zu stürzen drohte, musste schnell gehandelt werden. Die rund 120 Jahre alte Eiche war gespalten und stellte eine so große Gefahr für den Verkehr auf der Autobahn dar, dass ihre Beseitigung noch vor Weihnachten erforderlich wurde.
In Abstimmung mit der Autobahnmeisterei und der Polizei fällten Forstarbeiter neben der geschädigten Eiche weitere 14 Bäume entlang der Autobahn. Um Gefährdungen der Verkehrsteilnehmer auszuschließen wurde die Autobahn während der insgesamt vierstündigen Fällarbeiten mehrfach kurzfristig durch die Polizei gesperrt. Die erfahrenen Fortwirte Kasimir Spieback und Andreas Steinmetz vom Betrieb Stadtwald erledigten die Arbeiten routiniert – Unterstützung erhielten sie von Mitarbeitern eines Holzrückunternehmens aus Witzenhausen, das die mit einem Seil gesicherten Bäume mit einem Schlepper von den Autobahn weg zog.
Eine kleine Panne ereignete sich, als eine Motorsäge durch einen in einem Baum verwachsenen Nagel beschädigt wurde. Der Schaden war gering und konnte schnell durch den Austausch der Säge beseitigt werden. Betriebsleiterin Hoffmann erklärte gegenüber der HNA: “Nägel findet man oft in Bäumen, die an Böschungsrändern stehen. Denn vor vielen Jahren waren die Gebiete noch eingezäunt, und da ist es immer wieder vorgekommen, dass Zaundraht oder Nägel von den Bäumen eingeschlossen wurden”.
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