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Feuerwehrkameradschaft Hedemünden zu Gast in Oberviechtach +++
Die Zeitung “Der neue Tag” berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Juni 2004 über den Besuch von Mitgliedern der Feuerwehrkameradschaft Hedemünden in Oberviechtach vom 17. bis 20. Juni 2004.
Die etwa 5.500 Einwohner zählende Stadt Oberviechtach, gelegen im Oberpfälzer Wald nahe der tschechischen Grenze, ist seit langem eine der Hann. Mündener Partnerstädte. Den staatlich anerkannten Erholungsort und die Drei-Flüsse-Stadt verbindet die Geschichte des Dr. Eisenbarth. Der Wundarzt und Chirurg wurde 1663 in Oberviechtach geboren, war während seiner Berufszeit in über 100 Orten tätig und verstarb schließlich 1727 in Münden, wo er auch begraben ist.
Die Hedemündener Delegation wurde durch den Oberviechtacher Bürgermeister, Wilfried Neuber, im Rathaus empfangen. Als besondere Ehre wurden die Feuerwehrkameraden in den Rathaussaal eingeladen, der sonst nur dem Rat der Stadt vorbehalten ist. Neben dem Bürgermeister empfing auch Klaus Habel, der Darsteller des Dr. Eisenbarth bei den Oberviechtacher Festspielen, die Gäste.
In seiner Rolle als Dr. Eisenbarth begrüßte er nicht nur die Gruppe aus Hedemünden, sondern berichtete auch aus der Geschichte und dem Wirken des Doktors. Dieser sei, entgegen der oft verlautbarten Schmähungen, ein überaus erfolgreicher Chirurg, Okultist, Stein- und Bruchschneider gewesen. Nicht nur auf die Taten des Mediziners ging Habel als Dr. Eisenbarth ein, auch die Arbeit der Feuerwehr würdigte er: die Feuerwehr sei eine sehr ehrenwerte Einrichtung, da ihre Mitglieder, ebenso wie der Doktor, Menschen in Not helfen würden.
Der Leiter der Hedemündener Delegation, Rolf Burhenne, bedankte sich für den freundlichen Empfang und die vorbildliche Organisation des Besuchs durch Sigrid Breitschafter. In den vier Tagen ihres Aufenthaltes hatte die Feuerwehr-Delegation Gelegenheit, in einem reichhaltigen Programm die Stadt Oberviechtach kennen zu lernen.
Stadt Oberviechtach
Eisenbarth-Festspiele Oberviechtach |