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Suche nach dem Opfer des Bootsunfalls wurde eingestellt +++
Die HNA berichtet in ihrer Online-Ausgabe vom 16. Mai 2004 über die erneute Suche nach dem Opfer des Kanuunfalls vom 3. Mai 2004 (siehe Meldungen vom 4. Mai und 9. Mai 2004).
Wie schon am Wochenende zuvor haben Helfer des Technischen Hilfswerks am Samstag den ganzen Tag über erneut mit Booten, Pontons und Tauchern die vermutete Unglücksstelle im Bereich der Hedemündener Werrabrücke abgesucht. Insgesamt waren 35 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Hann. Münden,
Gieboldehausen, Ronnenberg, Sulingen und Salzgitter im Einsatz.
Ein Hoffnungsschimmer, den am 3. Mai ertrunkenen Mann zu entdecken, kam auf, als drei der eingesetzten Rettungshunde an einer Stelle immer wieder anschlugen. Taucher, die sich wegen der hohen Fließgeschwindigkeit der Werra mit jeweils 18 Kilogramm Blei beschwerten, wateten an der betreffenden Stelle auf dem Flußgrund umher ohne jedoch den Vermissten ausfindig zu machen.
Am Abend erklärten die Helfer den Einsatz für beendet und stellten die Suche endgültig ein. Peter Bier vom THW-Ortsverband Hann. Münden, der als Einsatzleiter die Sucharbeiten geleitet hatte, erklärte: "Wir haben alles getan, was möglich war. Die Chancen hätten wahrscheinlich gleich zu Anfang besser gestanden, wenn nicht nach dem Unglück das Hochwasser eingesetzt hätte."
Originalmeldung des Technischen Hilfswerks vom 16.05.2004 (mit Fotos) |