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Suche nach dem Opfer des Bootsunfalls auf der Werra
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Die HNA berichtet in ihrer Witzenhäuser Ausgabe vom 9. Mai 2004 über die weitere Suche nach dem Opfer des Kanuunfalls vom vergangenen Montag (siehe Meldung vom 4. Mai 2004).
Obwohl sich auch am gestrigen Samstag wieder ein Großaufgebot an Rettungskräften auf die Suche nach dem noch immer vermissten 37-jährigen Kanuten machte, konnte dessen Leiche noch immer nicht geortet und geborgen werden. Insgesamt 45 Hilfskräfte des Technischen Hilfswerkes aus Hann. Münden und Südniedersachsen, unter ihnen vier Taucher, suchten die Unfallstelle im Bereich der Hessisch-Niedersächsischen Landesgrenze bei Hedemünden ab.
Die Werra weist derzeit einen erhöhten Wasserstand und somit auch eine starke Strömung auf, was die Bedingungen für die Helfer erheblich erschwert. Neben Fließgeschwindigkeiten von rund 1,5 Meter pro Sekunde und einer Wassertemperatur von 9 Grad behindern Strauch- und Baumteile, die von der Strömung mitgeführt werden, die Suche. Dennoch suchten die durch Leinen gesicherten Taucher die Uferbereiche ab – wegen der starken Trübung des Wassers konnten sie dabei den Untergrund lediglich abtasten, schilderte der Einsatzleiter des THW, Thomas Grömm.
Unterstützung bei der Suche bekamen die Helfer durch Spürhunde, die eigentlich für die Suche von Verschütteten in Trümmergebieten ausgebildet sind. Von Motorbooten aus sind die Hunde jedoch auch in der Lage, unter Wasser befindliche Leichen zu wittern. Insgesamt waren sieben Hunde mit ihren Haltern im Einsatz und haben an drei Stellen angeschlagen.
Wegen der starken Strömung und dem auf dem Wasser befindlichen Treibgut entschied die Einsatzleitung, zunächst eine Normalisierung des Wasserstandes abzuwarten und die Taucher nicht in Gefahr zu bringen. Die potentiellen Fundstellen wurden zunächst lediglich markiert.
Originalmeldung des Technischen Hilfswerks vom 10.05.2004 (mit Fotos) |