+++ Fünf Sattelzüge verunglückt – Vier Verletzte und Sachschaden +++

Die Pressestelle der Polizei-Inspektion Göttingen und der Feuerwehrverein Hann. Münden berichten am 11. März 2004 über zwei Einsätze auf der Autobahn 7; beide Meldungen werden im Original-Wortlaut wiedergegeben:

Aus dem Polizeibericht:
Bei einem Verkehrsunfall mit fünf Sattelzügen auf der A7 hinter der Anschlussstelle Hedemünden sind heute Nacht ein Fahrer schwer und drei leicht verletzt worden. Der Schaden wird auf rund 260.000 Euro geschätzt. Weil er offenbar beim Überholen die Geschwindigkeit des Vorausfahrenden falsch eingeschätzt hatte, touchierte er diesen Sattelzug und stellte sich quer. Rund 50 Minuten später prallte ein Sattelzug auf einen am Stauende stehenden Brummi und schob zwei weitere ineinander. Der 52-jährige Fahrer des Auffahrenden musste eingeklemmt mit schweren Verletzungen befreit werden. Die A7 war bis gegen 05:40 Uhr voll gesperrt. Kurz vor sieben Uhr waren alle Fahrstreifen wieder frei.

Aus dem Feuerwehrbericht:
In der Nacht zum 11. März wurden die Feuerwehren Hann. Münden und Hedemünden auf die BAB 7 zu einem verunglückten LKW alarmiert, bei dem der Kraftstofftank aufgerissen war. Noch während dieses Einsatzes wurden die vorhandenen Einsatzkräfte üben einen Verkehrsunfall am Stauende informiert, bei dem eine Person eingeklemmt sein sollte. Schnellstmöglich wechselten zwei Fahrzeuge zu der neuen Unfallstelle und befreiten die eingeklemmte Person. An der ersten Einsatzstelle verblieb ein Fahrzeug, konnte diese nach Beendigung ihrer Arbeit bereits nach wenigen Minuten an die Polizei übergeben und ebenfalls nachrücken. Weitere Kräfte kamen von der Feuerwehr Hedemünden zur Unterstützung.

Originalmeldung der Polizei-Inspektion Göttingen
Feuerwehrverein Hann. Münden