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+++ Bemühungen um Lärmschutz für Anwohner der Bahnstrecke +++
Die HNA berichtet am 17. Februar 2004, dass für die lärmgeplagten Anwohnerinnen und Anwohner der Bahntrasse Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation besteht.
Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer setzt sich für die Interessen der vom Schienenlärm besonders belasteten Bewohner in Hedemünden und Bonaforth ein. Auf seine Nachfrage hin teilte ihm die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Angelika Mertens, mit, dass beide Ortsdurchfahrten als sanierungsbedürftig eingestuft worden seien.
Zur Bekämpfung der Lärmprobleme an Schienenstrecken hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem in Härtefällen an bestehenden Trassen eine Lärmsanierung durchgeführt werden soll. Seit 1999 hat das Ministerium bereits 51 Millionen Euro pro Jahr für diese Maßnahmen zur Verfügung gestellt.
Trotz der beachtlichen Summen kann mit dem Programm nur ein Teil der anstehenden Sanierungsaufgaben bewältigt werden. Deshalb werden die zu fördernden Gemeinden anhand von objektiven, nachprüfbaren Kriterien ausgewählt. Die Auswahl erfolgt zum einen nach der Höhe der Lärmbelastung in den Tag- und Nachtstunden, wobei die für eine Förderung zugrunde gelegten Grenzwerte bei 70/75 dB(A) am Tag und 60/65 dB(A) in der Nacht liegen. Darüber hinaus spielt die Dichte der betroffenen Bevölkerung, also der Kreis der Betroffenen, sowie die Effizienz der Maßnahme eine Rolle bei der Beurteilung.
Derzeit kann das Ministerium nach Aussage von Angelika Mertens keine Aussage treffen, ob und wann mit einer Lärmsanierung in Hedemünden zu rechnen ist. Die Staatssekretärin weist ausdrücklich darauf hin, dass momentan nur besonders gravierende Härtefälle berücksichtigt werden können, bei denen die gemessenen Lärmpegel die Grenzwerte um 10 dB(A) oder mehr überschreiten.
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