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+++ Sängerstreit: Rücktritt von Kreischorleiter
Lars Bücker +++
In ihrer Online-Ausgabe vom 4. Dezember 2003 berichtet die HNA
über Unstimmigkeiten zwischen Mitgliedern der Sängervereinigungen
im Raum Hann. Münden, die unter anderem zu einem Rücktritt
des Kreischorleiters Lars Bücker geführt haben.
Zwischen dem Vorsitzenden des Sängerkreises Fulda-Werra-Weser
Karl Gerhard Schütz und dem aus Hedemünden stammenden
Kreischorleiter Lars Bücker (siehe auch Meldung vom 25. Mai
2002) sowie der Schatzmeisterin des Sängerbundes, Renate Gerner,
soll es zu erheblichen Differenzen hinsichtlich Zusammenarbeit und
Teamarbeit gekommen sein. Bücker und Gerner erklärten
am vergangenen Montag den Rücktritt von ihren Posten und erhoben
Vorwürfe gegen Schütz. Dieser sei zu keiner Teamarbeit
bereit, würde zu wenig Lob, dafür umso mehr Tadel aussprechen
und wolle fremde Lorbeeren am liebsten selbst einheimsen.
Karl Gerhard Schütz legte nun, unterstützt von seiner
Stellvertreterin Ingeborg Puch, seine Version der Geschehnisse dar.
Seiner Ansicht nach hätten die Differenzen innerhalb des Vorstandes
gelöst werden müssen. Er habe noch am Montag versucht,
Bücker telefonisch von seinem Rücktritt abzuhalten, wobei
dieser aber nicht zu erreichen gewesen sei. Hinsichtlich der Arbeit
Bückers als Kreischorleiter wird von Schütz bestritten,
dass dieser frischen Wind in den Sängerkreis gebracht habe
und nur Dinge fortsetze, die seit 20 Jahren Bestand hätten.
Dennoch sei sowohl die Arbeit Bückers als auch Gerners immer
wieder gelobt worden.
Ursache für der Zerwürfnis sei vielmehr die Tatsache
gewesen, so Schütz gegenüber der HNA, dass Bücker
und Gerner die ihnen vom Vorstand gelassene lange Leine ausgenutzt
und hinter dem Rücken der Vorsitzenden eigene Wege eingeschlagen
hätten. Wenn etwa bei gemeinsamen Reisen durch das Ausklinken
eines Vorstandsmitglieds der Gemeinschaftsgeist unterlaufen werde
sei dies nicht im Interesse des Sängerkreises. Für die
Zukunft des Sängerkreises sieht Schütz keine Fragezeichen.
Vielmehr solle der Vorstand seine Arbeit bis zum Ende der Wahlperiode
fortführen. Auf dem Kreissängertag im März 2004 werden
die unbesetzten Ämter voraussichtlich neu besetzt.
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