+++ HNA berichtet über www.hedemuenden.net +++


In ihrer Ausgabe vom 16. September 2003 berichtet die Hann. Mündener Redaktion der HNA über diese Website. Ausnahmsweise veröffentlichen wir den Pressetext im Original:

Ein dicker Fisch im digitalen Netz

Auf ihrer Homepage stellen Hedemündener ihren Heimatort vor - in außergewöhnlicher Vielfalt

Von Michael Kleiser

HEDEMÜNDEN. Hannoversch Münden-Hedemünden? Schon manch einer mag ob der richtigen Aussprache dieses ungewöhnlichen Ortsnamens seine Zweifel bekommen haben. Abhilfe schafft eine inoffizielle Homepage Hedemündens, die nicht nur die korrekte Artikulation des Namens klärt.

Neben der offiziellen Ausspracheregelung für Radiomoderatoren des Westdeutschen Rundfunks finden sich hier zahlreiche Anekdoten, Informationen, Statistiken und Fotos. Der Ort an der Werra wird dem Nutzer in vielen Facetten dargeboten.

Webmaster Thomas Robbin (33) ist zusammen mit seinen zwei Freunden Karsten Kiene und Thomas Speck verantwortlich für Inhalt und Gestaltung der Internetseite. Der gebürtige Hedemündener, der inzwischen in Gelsenkirchen lebt, begann mit seinem Hobby 1995 an der Universität Dortmund bei einem Internetkurs. 2000 fassten er und seine Freunde den Entschluss, selber eine Internetseite zu erstellen und wählten ihren Heimatort aus. Noch im gleichen Jahr wurde die Seite ins Internet gestellt. "Über die Jahre ist die Seite immer mehr gewachsen, so dass auf lange Sicht ein Online Archiv unseres Geburtsortes entsteht", beschreibt der Diplom-Ingenieur, der fast täglich an der Homepage arbeitet.

Die kontinuierliche Arbeit sei notwendig, um stets aktuelle Nachrichten präsentieren zu können. Quelle für seine Informationen sind neben Zeitung und Internet, auch Familie und Freunde. "Die Aktualität halte ich für eines der besonderen Merkmale der Seite", sagt der Stadtplaner. So habe man die zurückliegenden Wahlen, etwa die Landtagswahlen 2003, direkt am Wahltag ausgewertet und Hedemündener Ergebnisse unmittelbar veröffentlicht.

Aus aller Welt hätten ihm Einheimische schon Rückmeldungen zukommen lassen. Auswanderer und Weggezogene schätzten die Möglichkeit, sich über Geschehnisse in und um Hedemünden auf dem Laufenden zu halten. So auch Robbin, der einige der Auswärtigen sogar in einer gesonderten Rubrik samt Kontaktadresse vorstellt.

Auch für ihn persönlich sei die Arbeit an der Homepage ein guter Weg, Kontakt zur Heimat zu halten, so der 33-Jährige.

Beeindruckend an der privat erstellten Homepage ist nicht nur ihre Aktualität. So finden sich auch Artikel über die Entstehung des Ortsnamens von Hademinni (1229) über Hedemynnen (1509) bis zur heutigen Version Hedemünden und zugehörige Deutungen des Namens. Lotze etwa nahm an, der Ort habe seinen Namen von der Mündung des Hädebaches in die Werra. Ebenso vielfältig wie interessant sind Daten und Fakten des Dorfes, das im Jahre 1992 sein 750 jähriges Jubiläum feierte. In dieser Rubrik lässt sich so einiges über Flächennutzung und Infrastruktur, sowie zur Entwicklung der Einwohnerzahl in Erfahrung bringen.

Diese Vielfalt kommt gut an. Seit der Veröffentlichung der Seite kann sich Robbin über ein steigendes Interesse freuen.

Doch der Bauassessor ruht sich nicht auf dem Erfolg aus. Er und seinTeam planen schon weitere Rubriken und wollen die bestehenden teilweise erweitern. "Ich würde gerne Unterkünfte, die von Privatpersonen vermietet werden, mit aufnehmen." Viele Menschen würden auf der Durchreise einen Zwischenstopp in Hedemünden einlegen, da es direkt an der Autobahnabfahrt liege. Auch das Bilderarchiv sei durchaus noch verbesserungswürdig. Zwar ist die Menge an archivierten Bildern - es sind knapp 1500 Stück - schon äußerst umfangreich. "Wir müssen sie aber noch besser sortieren", so der 33-Jährige. Des weiteren werde stetig an der Verbesserung und Erweiterung der Geschichte-Rubrik gearbeitet, die erst kürzlich um einen Text mit dem Titel "Die Ur- und Frühgeschichte Hedemündens" erweitert wurde.

Die Aktualität seiner Seite stellte Robbin am vergangenen Wochenende mit einem Bericht über den Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 (HNA berichtete) unter Beweis.


(Anmerkung: 1992 feierte Hedemünden sein 975-jähriges Bestehen)

Größere Ansicht des Originalartikels: 1200 Pixel (394 KB)
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Quelle: HNA Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) - 16.09.2003
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