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+++ Polizeieinsatz nach Schlägerei +++
Wie die HNA in ihrer Ausgabe vom 8. Juli und die
Niedersächsische Polizei in einem Bericht
vom 7. Juli 2003 berichten, haben am Sonntag, dem 6. Juli 2003
drei Männer polnischer Herkunft in der Mündener Straße
randaliert, Fahrräder entwendet und anschließend einen
Passanten verprügelt und so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus
eingeliefert werden musste.
Zeugen sagen aus, dass die drei Männer im Alter von 31, 22
und 20 Jahren gegen 22:20 Uhr zunächst Blumen aus Pflanzkübeln
im Kreisverkehrsplatz gerissen, danach vom Grundstück einer
Gaststätte zwei Stühle auf ein Nachbargrundstück
geworfen hätten. Danach seien zwei der Männer mit entwendeten
Fahrrädern im Kreisel umhergefahren.
Ein 50-jähriger Hedemündener hatte, nachdem bereits die
Polizei verständigt war, die Männer angesprochen und versucht,
sie bis zum Eintreffen des Streifenwagens festzuhalten. Die Männer
schlugen und traten den Passanten und flüchteten anschließend
vor der eintreffenden Polizei. Die Polizeibeamten fanden nur noch
den Verletzten vor, sorgten für ärztliche Versorgung und
leiteten sofort eine Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern
ein.
Bei der Suche nach den Tätern waren neben den Beamten des Hann.
Mündener Polizei-Kommissariats auch zwei Fahrzeuge der Autobahnpolizei
sowie Diensthundeführer im Einsatz. Die Tatverdächtigen
konnten innerhalb kurzer Zeit in der Nähe des Tatortes gefasst
werden - sie hatten sich unter anderem in einem Rapsfeld am Werraufer
versteckt. Alle drei wurden nach der Vernehmung auf dem Hann. Mündener
Kommissariat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen
gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.
Bericht
der Polizei Niedersachsen vom 7. Juli 2003 |