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+++ Jagdgenossenschaft führt Renaturierungsmaßnahme
durch +++
In der Sonntagsausgabe der HNA vom 13. April wird
über eine Aufforstungsaktion der Jagdgenossenschaft Hedemünden
berichtet.
Der Verein hat eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche
von etwa zweieinhalb Hektar Größe zwischen der Hedemündener
Ortslage und der Autobahn 7 erworben. Es handelt sich dabei um eine
Restfläche aus der Flurbereinigung, für die die Genossenschaft
einen Eigenanteil von 6.000 Euro aufgebracht hat. An der Finanzierung
der Aktion hat sich auch das Amt für Agrarstruktur (AfA) in Göttingen
beteiligt.
Die von der Jagdgenossenschaft erworbene Fläche
| Bildquelle: HNA
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Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Eckhard
Apel, erläuterte gegenüber der HNA die Ziele dieser Maßnahme:
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Schutz- und Ruhezone: Es soll
eine Schutz- und Ruhezone für Flora und Fauna entstehen.
Dies ist notwendig, da die Lebensräume der Pflanzen und
Tiere im Umfeld der Autobahn und im Bereich der intensiv genutzten
Landwirtschaftsflächen erheblich gestört sind. |
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Renaturierung: Die erworbene
Fläche wird mit einheimischen und standortgerechten Pflanzen
aufgeforstet. In der vergangenen Woche wurden bereits fast 250
Setzlinge angepflanzt, zum Beispiel Wildapfel, Wildkirsche,
Pfaffenhütchen, Scheeball und Haselnuss. |
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Auswirkungen der Ortsumfahrung:
Im letzten Jahr kam es zu zehn Unfällen mit Wildtieren
auf der Hedemündener Ortsumfahrung (Bundesstraße
80). Die Genossenschafft erhofft sich eine Entschärfung
der Situation, wenn es gelingt, das Wild aus dem Einzugsgebiet
der Straße in die renaturierte Fläche zu ziehen. |
Jagdgenossenschaft
bei der Arbeit: Karl-Heinz Bertram, Frank Apel,
Friedhelm Flohr, Gerd Ludwig, Eckhard Apel | Bildquelle:
HNA
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Unterstützt wird die Jagdgenossenschaft bei der Aufforstung
neben dem Göttinger Amt für Agrarstruktur auch durch die
Stiftung Kulturlandpflege sowie die Forstliche Versuchsanstalt Escherode.
Aus Escherode wurde ein Teil der bereits angepflanzten Setzlinge
bezogen. Schon im kommenden Herbst sind weitere Pflanzaktionen vorgesehen,
die aus Teilen der Jagdpachterlöse finanziert werden sollen.
Darüber hinaus haben die Jagdpächter noch weitere Ziele:
sie beabsichtigen, weitere Felder vom Land aufzukaufen, um zukünftig
eine Fläche von insgesamt 4,6 Hektar zur Verfügung zu
haben. Außerdem soll noch in diesem Jahr am Rand des schon
erworbenen Areals eine Wasserfläche angelegt werden.
Amt
für Agrarstruktur Göttingen
Informationen
zur Stiftung Kulturlandpflege (Landvolk)
Forstliche
Versuchsanstalt Staufenberg-Escherode |