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Am Samstag, dem 26. Oktober 2002
fand auf dem Gelände der Holzhandlung Koppe eine gemeinsame
Übung der Feuerwehren Hedemünden, Oberode, Laubach, Lippoldshausen,
Wiershausen, Gertenbach, Witzenhausen und Hann. Münden statt.
Darüber berichtet die HNA in ihrer Online-Ausgabe vom 27. Oktober.
Diese Übung diente weniger der Brandbekämpfung, sondern
vor allem der Arbeit unter Atemschutz. Die Zusammenarbeit der einzelnen
Feuerwehren sollte zudem geprobt werden. Dazu wurde folgendes Unfall-Szenario
dargestellt: Durch einen defekten Gabelstapler wurde ein Schwelbrand
in einer Lagerhalle ausgelöst, dichter Rauch breitete sich
aus. Durch den Brand kam es zu einem Kurzschluss, der ein Öffnen
des Rolltores verhinderte. Außerdem war ein Mitarbeiter, der
sein in der Halle abgestelltes Auto aus in Sicherheit bringen wollte,
in seinem Fahrzeug unter einem Holzstapel eingeklemmt und musste
befreit werden.
Aufgabe der Feuerwehren war es,
sich Zugang zu der verschlossenen Lagerhalle zu verschaffen, unter
Atemschutz den eingeklemmten Mann mittels Spreizer und Rettungsschere
aus seinem Fahrzeug zu befreien, den Schwelbrand am Gabelstapler
zu löschen und anschließend mit dem Drucklüfter
die Halle zu entrauchen.
Die gesamte Übung dauerte etwa 90 Minuten. Laut Achim Spangenberg,
dem Hedemündener Ortsbrandmeister, verlief die Zusammenarbeit
der Einsatzkräfte hervorragend und die Feuerwehren hätten
nachgewiesen, dass sie in der Lage sind, im Ernstfall gute und schnelle
Arbeit zu leisten.
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Feuerwehr Hedemünden |