| Die
Mündener HNA-Redaktion berichtet in ihrer Ausgabe vom 30. Mai
2002 über die Bauarbeiten zum Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehrsplatz
(siehe auch Meldung vom 23.05.2002). Inzwischen
wurde die Baustelle eingerichtet und damit begonnen, die Asphaltdecke
aufzubrechen.
Damit ist die direkte Querungsmöglichkeit
des Ortes für den Kraftfahrzeugverkehr vorübergehend eingestellt
worden. Obwohl die Notwendigkeit der gesamten Baumaßnahme
allgemein eingesehen wird, gebe es im Ort Kritiker dieser Vorgehensweise.
Sie fordern eine einspurige Verkehrsführung im Baustellen-Bereich.
Bei
einem Ortstermin am Mittwoch erläuterten Vertreter der Stadt
(Gerhard Keller, Leiter des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung)
und der am Bau beteiligten Firmen (Harald Degenhardt, Bauleiter
der Firma Beck und Gundlach) die Problematik: Aufgrund des Umfangs
der Bauarbeiten sei eine derartige Lösung nicht realisierbar,
da neben der Entfernung des Asphaltes und des darunter liegenden
Kopfsteinpflasters auch der Kanal saniert werde. Hierzu sind Arbeiten
in 3,50 m Tiefe erforderlich. Ein abschnittsweises Vorgehen würde
zu einer Verzögerung der Bauzeiten führen und durch die
ausschwenkenden Bagger ein Sicherheitsrisiko für den durchfahrenden
Verkehr bestehen.
Die Umleitungsstrecken wurden
inzwischen für Verkehre aus allen Richtungen ausgeschildert.
Aus Oberode kommend könne zum Beispiel der Weg "Am Schlagdbaum"
befahren werden. Alle Straßen in Hedemünden seinen auch
während der Bauphase erreichbar, erklärte Kellner, im
Notfall könnten Rettungs-Fahrzeuge jederzeit die Kreuzung passieren.
Aktuelle Bilder zum Umbau der Kreuzung finden Sie
in der Rubrik
"Ansichten
und Bilder" im Verzeichnis "Straßen und Wege". |