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Hedemünden-Newsletter Nr. 8 | Juni 2004
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1. Tag des offenen Gartens am 20. Juni 2004
2. Vermisster Paddler wurde gefunden
3. Solaranlage auf Hedemündener Hausdach installiert
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1. Tag des offenen Gartens am 20. Juni 2004
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Der Naturpark Münden wird am Sonntag, dem 20. Juli 2004 in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Bauernhaus den "Tag des offenen Gartens" durchgeführen.
Verschiedene Privatpersonen öffnen an diesem Tag ihre Gärten für die Allgemeinheit - im Landkreis Göttingen beteiligen sich 20 Haushalte an der Aktion. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher nicht nur Einblick in die Gartenanlagen, sondern auch Tipps und Informationen, wie naturbelassene Gärten angelegt werden können.
Unter den zur Besichtigung freigegebenen Grundstücken befindet sich auch ein Garten in Hedemünden. Wilma und Heinz Kohlstedt, Kurt-Schumacher-Straße 5, zeigen ihren mit Azaleen, Rosen und Staudenbeeten geschmückten Garten und freuen sich auf interessierte Besucher.
2. Vermisster Paddler wurde gefunden
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Seit einem Bootsunfall am 3. Mai 2004 auf der Werra bei Hedemünden war ein 37-jähriger Mann aus Heiligenhafen vermisst. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen durch Feuerwehr, THW und Wasserschutzpolizei konnte der Vermisste zunächst nicht aufgefunden werden.
Am 8. Juni entdeckte schließlich ein Angler eine männliche Wasserleiche am Weserufer bei Hann. Münden (im Bereich der Ballertasche). Nach einer durchgeführten Obduktion des Leichnams steht fest, dass es sich bei dem aufgefundenen Toten um den Vermissten handelt.
Ursache für den Bootsunfall ist eine Grundberührung mit anschließender Kenterung. Einzelheiten zu dem Unglück finden sich in der Rubrik "Nachrichten aus Hedemünden" auf der Hedemünden-Homepage.
3. Solaranlage auf Hedemündener Hausdach installiert
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Vor kurzem wurde auf einem Hedemündener Hausdach die größte privat betriebene Solaranlage im Hann. Mündener Stadtgebiet installiert.
Der Mündener Architekt Andreas Vogt errichtete die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses seiner Großmutter am Fuchsberg. Die Anlage besteht aus insgesamt 44 Solar-Modulen und liefert eine Nennleistung von sieben Kilowatt.
Die mit der Solaranlage gewonnene Energie wird jedoch nicht für den Privathaushalt verwendet, sondern in das öffentliche Stromnetz der EAM Energie AG eingespeist. Grundlage für dieses Modell der Stromeinspeisung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz schreibt eine verbindliche Vergütung des eingespeisten Stroms fest; zurzeit wird für einen Zeitraum von 20 Jahren jede Kilowattstunde mit 57 Cent vergütet.
Seit Inkrafttreten des EEG hat sich die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen vervielfacht, die Hersteller solcher Anlagen kommen derzeit mit der Produktion kaum nach.
Andreas Vogt hat sich als Architekt beruflich auf die Nische der Nutzung regenerativer Energien spezialisiert. Dem von Kritikern eingewandten Argument, Deutschland sei kein optimales Land für die Solarenergienutzung, widerspricht er. Das vorherrschende Klima mit viel Sonne und kühlen Temperaturen sei ideal für Solaranlagen, selbst bei bewölktem Himmel und diffuser Sonneneinstrahlung erzeugten sie noch Strom.
Weitere Informationen und Links auf der Homepage in der Rubrik "Nachrichten aus Hedemünden".
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