|
Hedemünden-Newsletter Nr. 7 | Mai 2004
==================================================
1. Bahnübergang wird im Juni gesperrt
2. Tragischer Bootsunfall auf der Werra
3. Grenzbäume zwischen Hedemünden und Lippoldshausen
==================================================
1. Bahnübergang wird im Juni gesperrt
==================================================
Aufgrund von Gleisbauarbeiten wird der Bahnübergang an der Elleröder Straße während des Monats Juni vollständig gesperrt.
Die Vollsperrung beginnt am Dienstag, dem 1. Juni um 7:00 Uhr und endet voraussichtlich am Donnerstag, dem 1. Juli 2004 um 8:00 Uhr. Eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke wird es nicht geben.
Fragen zur Verkehrsregelung beantworten die Mitarbeiter des Bereiches Sicherheit und Ordnung der Stadt Münden unter der Telefonnummer 05541/75-220.
2. Tragischer Bootsunfall auf der Werra
==================================================
Eine Reisegruppe aus Heiligenhafen an der Ostsee war am 3. Mai 2004 in Witzenhausen zu einer Kanufahrt mit dem Ziel Zella gestartet. Zwei der insgesamt drei Kanus sind in Hedemünden auf den Stromschnellen der Lake gekentert. Fünf der verunglückten Paddler konnten ans Ufer schwimmen, während ein 37-jähriger Kanute vermutlich ertrank.
Eine sofort eingeleitete Suchaktion unter Beteiligung der Feuerwehren Hann. Münden, Hedemünden und Oberode sowie des Rettungshubschraubers Christoph 44 aus Göttingen blieb ergebnislos. Die Rettungsdienste, unterstützt durch Taucher und Rettungshunde des Technischen Hilfswerkes, suchten an den folgenen Wochenenden erneut die Unglücksstelle ab, konnten aber den Vermissten bislang nicht ausfindig machen.
Die trübe Werra ist in dem Bereich zwischen Hedemünden und dem Kraftwerk "Letzter Heller" rund 1,5 bis drei Meter tief. Zudem erschwerte kurz nach dem Unglück ein Anstieg des Wasserstandes die Suche nach dem Vermissten. Nach der zweiten erfolglosen Suche am 15. Mai sind die Bergungsarbeiten erfolglos eingestellt worden.
Die ausführlichen Berichte über den Unglücksfall finden sich im Nachrichtenarchiv der Hedemünden-Homepage.
3. Grenzbäume zwischen Hedemünden und Lippoldshausen
==================================================
Im Verlauf der Gemeindegrenze zwischen Hedemünden und Lippoldshausen wurden am 8. Mai 2004 fünf Grenzbäume angepflanzt. Es handelte sich dabei um eine gemeinsame Baumpflanz-Aktion der Hedemündener und Lippoldshäuser Feldmarksgenossenschaften.
Das Pflanzen von Grenzbäumen hat eine lange Tradition und diente in früheren Zeiten, vor der Einführung von Grenzsteinen und modernen Vermessungstechniken, der Kenntlichmachung von Ortsgrenzen. Direkt auf den Grenzverlauf gepflanzt gehörten sie beiden Nachbarn zugleich.
Als Erinnerung an die alte Tradition der Grenzbäume wurden im Sudholz (nahe des kürzlich entdeckten Römerlagers) zwei Berg-Ahornbäume, eine Kastanie, eine Buche und eine Roteiche gepflanzt. Die von Christian Mühlhausen aus Lippoldshausen gestifteten Bäume sollen den in diesem Bereich unübersichtlichen Grenzverlauf markieren und künftigen Generationen die Orientierung erleichtern.
Mit einer Flasche Grenzgangsschnaps, den die Lippoldshäuser den Hedemündenern anlässlich der letztjährlichen Grenzbegehung geschenkt hatten, wurde der Anlass gefeiert. Henning Teuteberg, Vorsitzender der Feldmarksgenossenschaft Lippoldshausen sagte: "Möge uns diese Grenze verbinden anstatt zu trennen".
Ein Servive von www.hedemuenden.net
|