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Der Ortsrat protestiert
gegen die Schließung der Postfiliale in Hedemünden
Postkunden,
die in der Filiale Hedemünden Faltschachteln für ihre Weihnachtspakete
kaufen wollten, wurden mit der Auskunft überrascht, dass die Faltschachteln
zwar verkäuflich sind, aber eine Paketannahme in Hedemünden
nicht erfolgen kann.
Eine Anfrage bei der "Deutsche Post", Niederlassung Filialen,
bescherte der Stadt Hann. Münden ein Schreiben, in dem mitgeteilt
wird, dass die Filiale zum Ende des Jahres geschlossen wird.
Als Grund für eine Schließung wird ausschließlich die
geringe Nachfrage nach postalischen Leistungen angeführt.
Durch
teilweise unattraktive Öffnungszeiten (wurden von der Post festgelegt
ohne eine Kundenbefragung durchzuführen) sowie die Nichtannahme von
Paketen wird zwangsläufig die Nachfrage postalischer Leistungen geringer.
Nicht
Berücksichtigt wurden die Vorgaben der Post-Universaldienstleistungsverordnung
(PUNDLV). Mindestens eine stationäre Einrichtung muss vorhanden sein
- u.a. in Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern,
- dies gilt auch für Gemeinden, die zentrale örtliche Funktionen
hat.
Rechnet
man nur die Einwohner Hedemündens und Oberode zusammen, ist die Mindestzahl
von 2000 erreicht. Das Hedemünden zentrale Funktionen wahrnimmt ist
offensichtlich.
Der
Ortsrat Hedemünden protestiert gegen diese beabsichtigte Schließung.
Die "Deutsche Post" wird aufgefordert, die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen
in der Filiale einzubauen und in Hedemünden keine Schließung
vorzunehmen.
Es wurde beschlossen, wie schon im Jahre 1996 eine Unterschriftenaktion
zu starten. Alle Einwohner in Hedemünden und Oberode sowie die örtlichen
Firmenkunden (Postfachinhaber) werden gebeten, sich an dieser Aktion zu
beteiligen.
Der
Ortsrat wird diese Unterschriftenlisten einer Bürgereingabe (PUNDLV
§ 5 ) beifügen.
Für
die im Ortsrat vertretenden Parteien:
Udo Bethke (SPD)
Ernst August Hannemann (CDU)
Hartmut Ströver (Grüne)
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